
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Online Shop
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für den Online-Shop unter der URL
https://christianmessner.de/shop/
betrieben von
Christian Meßner Fotografie
Fritz-Osterburg-Str. 23
78628 Rottweil
Deutschland
E-Mail: info@cm-fotografie.net
Support: support@christianmessner.de
Telefon: 0170 5453662
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE314505885
– nachfolgend „Anbieter“ –
Stand: 22.05.2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge über den Erwerb digitaler Produkte und digitaler Dienstleistungen, die ein Kunde mit dem Anbieter über den Online-Shop unter https://christianmessner.de/shop/ sowie die damit verbundene Verkaufs- und Bezahlplattform ThriveCart abschließt. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses jeweils gültige Fassung dieser AGB.
(2) Der Anbieter erbringt seine Leistungen sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
(4) Die Bestell- und Bezahlabwicklung erfolgt über die Plattform ThriveCart (ThriveCart, LLC). Für deren Nutzung gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen von ThriveCart (abrufbar unter https://legal.thrivecart.com/platform/terms/). Diese AGB des Anbieters bleiben hiervon unberührt und sind im Verhältnis zwischen Anbieter und Kunde maßgeblich.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
(1) Der Anbieter bietet über den Online-Shop digitale Produkte und digitale Dienstleistungen an, insbesondere:
- Lightroom-Presets und vergleichbare digitale Bearbeitungsvorlagen,
- E-Books, PDF-Dokumente und Workbooks,
- Online-Kurse mit Zugang zu einem geschützten Kurs- bzw. Mitgliederbereich,
- aufgezeichnete Seminare (Videoinhalte zum Abruf),
- Live-Webinare zu festgelegten Terminen.
(2) Der konkrete Leistungsumfang, die Inhalte, die Dauer eines etwaigen Zugangs sowie die technischen Anforderungen ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Online-Shop zum Zeitpunkt der Bestellung.
(3) Sämtliche Produkte werden ausschließlich in digitaler Form bereitgestellt. Ein Versand körperlicher Datenträger erfolgt nicht; Versandkosten fallen nicht an.
(4) Bei Kursen, Webinaren und Seminaren schuldet der Anbieter die sorgfältige Erbringung der jeweiligen Leistung bzw. die Bereitstellung der vereinbarten Inhalte, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen, gestalterischen oder sonstigen Erfolg. Vom Anbieter gegebene Empfehlungen und Hinweise sind unverbindlich; ihre Umsetzung obliegt allein dem Kunden.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen geeignete Dritte (z. B. technische Dienstleister und Plattformbetreiber) einzusetzen.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot abzugeben.
(2) Der Kunde wählt das gewünschte Produkt aus und gelangt über die entsprechende Schaltfläche in den Bestell- und Checkout-Prozess von ThriveCart. Dort gibt er die abgefragten Pflichtangaben ein und wählt eine der angebotenen Zahlungsarten aus.
(3) Mit dem Anklicken der Bestellschaltfläche (z. B. „Jetzt kaufen“ bzw. „Zahlungspflichtig bestellen“) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über das jeweils ausgewählte Produkt ab.
(4) Vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben jederzeit über die üblichen Tastatur-, Maus- und Touch-Funktionen überprüfen und korrigieren. Die wesentlichen Bestelldaten werden vor der verbindlichen Abgabe noch einmal zusammenfassend angezeigt.
(5) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Angebot des Kunden annimmt. Die Annahme erfolgt durch Bestätigung der Bestellung in Textform (z. B. per E-Mail), durch Bereitstellung des digitalen Produkts bzw. der Zugangsdaten oder durch die im Bestellprozess erfolgende Aufforderung zur Zahlung. Maßgeblich ist der zeitlich zuerst eintretende dieser Umstände.
(6) Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist und unter dieser die vom Anbieter bzw. von ThriveCart versendeten E-Mails – insbesondere Bestätigungen und Zugangsdaten – empfangen werden können. Gegebenenfalls hat der Kunde auch seinen Spam-Ordner zu prüfen.
(7) Die Vertragssprache ist Deutsch.
(8) Der Vertragstext wird vom Anbieter bzw. über ThriveCart gespeichert; der Kunde erhält die Bestelldaten in Textform. Soweit der Kunde bei ThriveCart ein Kundenkonto angelegt hat, kann er nach Anmeldung dort seine getätigten Bestellungen, die zugehörigen Daten sowie seine erworbenen Inhalte (Downloads, Kurse, E-Books) einsehen und abrufen.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Online-Shop angegebenen Preise. Gegenüber Verbrauchern verstehen sich alle Preise als Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer (Bruttopreise). Da die Produkte rein digital bereitgestellt werden, fallen keine Versand- oder Lieferkosten an.
(2) Die Vergütung ist – sofern bei der jeweiligen Zahlungsart nichts anderes angegeben ist – sofort mit Vertragsschluss zur Zahlung fällig.
(3) Über die im Einzelfall verfügbaren Zahlungsarten wird der Kunde im Bestellprozess informiert. Angeboten werden können insbesondere:
- Vorkasse / Überweisung: Der Kaufpreis wird sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Bereitstellung erfolgt nach Zahlungseingang.
- Kauf auf Rechnung: Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig, sofern in der Rechnung oder im Bestellprozess kein abweichendes Zahlungsziel angegeben ist.
- SEPA-Lastschrift: Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig. Näheres zur Vorabinformation (Pre-Notification) regelt Absatz (4).
- Kredit- und Debitkarte (u. a. Visa, Mastercard, American Express): Der Kaufpreis wird sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Abwicklung erfolgt über den jeweiligen Karten- bzw. Zahlungsdienstleister.
- PayPal: Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg, zu den dort geltenden Bedingungen.
- Sofortüberweisung: Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Abwicklung erfolgt über die Sofort GmbH (ein Unternehmen der Klarna-Gruppe), Theresienhöhe 12, 80339 München.
- Apple Pay: Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Abwicklung erfolgt über die Apple Distribution International Ltd. bzw. die jeweils hinterlegte Karte.
- Google Pay: Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Abwicklung erfolgt über die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, bzw. die hinterlegte Karte.
- Klarna: Die Zahlung ist – sofern nicht anders angegeben – sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Abwicklung erfolgt über die Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden. Klarna bietet ggf. verschiedene Zahlungsmethoden an.
- giropay: Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig. Die Abwicklung erfolgt über den jeweils im Bestellprozess genannten Zahlungsdienstleister.
(4) Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde ein SEPA-Lastschriftmandat. Der Kunde wird vor dem Einzug rechtzeitig über Betrag und Fälligkeit informiert (Pre-Notification); die Frist hierfür kann verkürzt sein. Scheitert eine Lastschrift aus vom Kunden zu vertretenden Gründen (z. B. unzureichende Kontodeckung, fehlerhafte Bankverbindung, unberechtigter Widerspruch), trägt der Kunde die hierdurch anfallenden Rückbuchungskosten.
(5) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen; die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt unberührt. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter zudem berechtigt, den Zugang zu bereits bereitgestellten digitalen Inhalten (insbesondere Kurs- bzw. Mitgliederbereichen) bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.
(6) Ist Ratenzahlung vereinbart und gerät der Kunde mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den gesamten noch offenen Betrag sofort fällig zu stellen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
(7) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenforderungen rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.
§ 5 Bereitstellung der digitalen Inhalte und Zugang
(1) Der Anbieter stellt die erworbenen digitalen Inhalte unverzüglich nach Vertragsschluss bereit, sofern keine andere Bereitstellungszeit angegeben ist. Die Bereitstellung erfolgt je nach Produkt durch Übersendung eines Download-Links per E-Mail und/oder durch Freischaltung des Zugangs im Kundenkonto bzw. im geschützten Kurs- oder Mitgliederbereich bei ThriveCart.
(2) Ist die Bereitstellung zahlungsabhängig (insbesondere bei Vorkasse), erfolgt die Auslieferung bzw. Freischaltung erst nach Zahlungseingang. Je nach gewählter Zahlungsart kann es dadurch zu einer Verzögerung der Bereitstellung kommen.
(3) Soweit ein Produkt über einen geschützten Bereich bereitgestellt wird, ist hierfür die Anlage eines Kundenkontos bei ThriveCart und die anschließende Anmeldung erforderlich. Der Kunde hat seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
(4) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die für die Nutzung der digitalen Inhalte erforderlichen technischen Voraussetzungen zu schaffen (z. B. geeignete Hard- und Software, eine hinreichend aktuelle Programmversion – etwa von Adobe Lightroom zur Nutzung der Presets – sowie eine geeignete Internetverbindung). Die für ein Produkt vorausgesetzte digitale Umgebung wird, soweit erforderlich, in der Produktbeschreibung angegeben.
§ 6 Besondere Bedingungen für Live-Webinare
(1) Live-Webinare finden zu den im Angebot genannten Terminen über einen vom Anbieter benannten Online-Dienst statt. Die Zugangsdaten werden dem Kunden rechtzeitig vor dem Termin in Textform übermittelt.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, einen Webinar-Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit oder Ausfall technischer Dienste) zu verlegen. Der Anbieter wird den Kunden hierüber unverzüglich informieren und einen zumutbaren Ersatztermin anbieten. Kann kein zumutbarer Ersatztermin angeboten werden, wird eine bereits geleistete Zahlung anteilig erstattet.
(3) Wird ein Live-Webinar aufgezeichnet und den Teilnehmern als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt, gelten die Nutzungsregelungen nach § 8 entsprechend.
§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher; vorzeitiges Erlöschen
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher spätestens unmittelbar vor Abgabe seiner Bestellung zur Verfügung gestellt wird und die diesen AGB als Anlage beigefügt ist.
(2) Gegenüber Unternehmern besteht kein Widerrufsrecht.
(3) Bei Verträgen über die Bereitstellung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden (z. B. Presets, E-Books, Online-Kurse, Seminar- und Webinaraufzeichnungen), erlischt das Widerrufsrecht des Verbrauchers vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher
- ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und
- seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert,
und der Anbieter dem Verbraucher eine Bestätigung des Vertrags gemäß § 312f BGB zur Verfügung gestellt hat. Diese Zustimmung und Kenntnisbestätigung holt der Anbieter im Bestellprozess ausdrücklich – durch eine gesondert zu setzende Auswahl – ein.
(4) Bei Verträgen über eine Dienstleistung (z. B. Live-Webinare) erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit deren Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher hierzu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und zugleich bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert. Bei Veranstaltungen, die für einen bestimmten Termin oder Zeitraum vorgesehen sind, kann das Widerrufsrecht zudem nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB von vornherein ausgeschlossen sein.
§ 8 Nutzungsrechte und Urheberrecht
(1) Sämtliche vom Anbieter bereitgestellten digitalen Inhalte – insbesondere Presets, E-Books, PDFs, Workbooks, Kursmaterialien, Videos sowie Seminar- und Webinaraufzeichnungen – sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte verbleiben beim Anbieter bzw. bei den jeweiligen Rechteinhabern.
(2) Der Kunde erhält mit vollständiger Zahlung ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht zur Nutzung der erworbenen Inhalte für eigene Zwecke. Lightroom-Presets darf der Kunde zur Bearbeitung eigener Fotografien einsetzen – auch im Rahmen einer eigenen gewerblichen fotografischen Tätigkeit.
(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Inhalte ganz oder in Teilen über die bestimmungsgemäße Nutzung hinaus zu vervielfältigen, zu verkaufen, zu vermieten, weiterzugeben, öffentlich zugänglich zu machen, sie unverändert oder im Wesentlichen unverändert in eigene Produkte zu integrieren und als eigene weiterzuverbreiten oder Dritten den Zugang zu Kurs- bzw. Mitgliederbereichen zu ermöglichen. Die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt.
(4) Bei Online-Kursen, aufgezeichneten Seminaren und Webinaraufzeichnungen wird das Nutzungsrecht für die im Angebot angegebene Zugangsdauer eingeräumt. Ist keine Dauer angegeben, gilt das Nutzungsrecht für die Dauer der technischen Verfügbarkeit der Inhalte. An rechtmäßig heruntergeladenen Dateien (z. B. Presets, E-Books) besteht das Nutzungsrecht zur persönlichen Nutzung fort.
(5) Verstößt der Kunde schuldhaft gegen die vorstehenden Nutzungsregelungen, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu den betroffenen Inhalten zu sperren und den Vertrag aus wichtigem Grund zu beenden. Gesetzliche Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche bleiben unberührt.
§ 9 Mängelhaftung (Gewährleistung)
(1) Für Verträge eines Verbrauchers über digitale Produkte (digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen) gelten die besonderen Vorschriften der §§ 327 ff. BGB. Der Anbieter stellt die Inhalte frei von Produkt- und Rechtsmängeln im Sinne dieser Vorschriften bereit.
(2) Soweit es zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlich ist, stellt der Anbieter dem Verbraucher die nach § 327f BGB geschuldeten Aktualisierungen (Updates) zur Verfügung und informiert hierüber. Dies betrifft insbesondere die Funktionsfähigkeit dauerhaft bereitgestellter Inhalte (z. B. Kursbereiche). Eine über die Erhaltung der Vertragsmäßigkeit hinausgehende Pflicht zur inhaltlichen Weiterentwicklung der Produkte besteht nicht.
(3) Gegenüber Unternehmern gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung mit der Maßgabe, dass die Verjährungsfrist für Mängelansprüche – soweit gesetzlich zulässig – ein Jahr ab Bereitstellung beträgt. Die Haftungsregelung nach § 10 bleibt hiervon unberührt.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso haftet der Anbieter unbeschränkt nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer von ihm übernommenen Garantie.
(2) Bei der lediglich fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit der zur Bereitstellung genutzten Plattformen und Dienste Dritter (insbesondere ThriveCart sowie der eingesetzten Webinar-Dienste). Kurzzeitige Unterbrechungen, etwa aufgrund von Wartungsarbeiten oder von Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters, begründen keinen Mangel.
§ 11 Pflichten und Verhalten des Kunden
(1) Der Kunde stellt sicher, dass von ihm bereitgestellte Inhalte oder Materialien frei von Rechten Dritter sind.
(2) Bei der Teilnahme an Kursen, Webinaren oder in Mitgliederbereichen verpflichtet sich der Kunde zu einem respektvollen und sachlichen Umgang gegenüber dem Anbieter und anderen Teilnehmern. Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen kann der Anbieter den Kunden nach vorheriger Abmahnung von der weiteren Teilnahme ausschließen; ein etwaiger Vergütungsanspruch bleibt unberührt, soweit der Kunde den Ausschluss zu vertreten hat.
(3) Der Kunde stellt den Anbieter von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die diese gegen den Anbieter wegen einer schuldhaften Verletzung von Rechten durch den Kunden im Zusammenhang mit der Vertragsnutzung geltend machen. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit der Kunde die zugrunde liegende Pflichtverletzung zu vertreten hat.
§ 12 Laufzeit bei dauerhaft bereitgestellten Inhalten
(1) Wird ein Zugang (z. B. zu einem Kurs- oder Mitgliederbereich) für einen bestimmten Zeitraum gewährt, endet der Vertrag mit Ablauf dieses Zeitraums, ohne dass es einer Kündigung bedarf, sofern im Angebot keine automatische Verlängerung vorgesehen ist.
(2) Ist ausnahmsweise ein Dauerschuldverhältnis mit wiederkehrenden Zahlungen vereinbart, kann der Vertrag von beiden Seiten unter Einhaltung der im Angebot genannten Fristen gekündigt werden. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Soweit für über die Website begründete Dauerschuldverhältnisse mit Verbrauchern gesetzlich vorgeschrieben, stellt der Anbieter eine Kündigungsmöglichkeit über eine entsprechende Schaltfläche („Kündigungsbutton“) zur Verfügung.
§ 13 Datenschutz und Werbung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten zur Verarbeitung ergeben sich aus der gesondert auf der Website abrufbaren Datenschutzerklärung.
(2) Eine werbliche Ansprache des Kunden – etwa per Newsletter – erfolgt nur auf Grundlage einer hierfür gesondert erteilten Einwilligung oder soweit dies gesetzlich zulässig ist. Eine erteilte Einwilligung kann der Kunde jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung. Ist der Kunde Verbraucher, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird. Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich oder der Schweiz bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften ihres jeweiligen Aufenthaltsstaates somit unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters in Rottweil. Der Anbieter ist daneben berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen. Ein etwaiger ausschließlicher gesetzlicher Gerichtsstand bleibt unberührt.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
§ 15 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die E-Mail-Adresse des Anbieters für Rückfragen ist der Kopfzeile dieser AGB zu entnehmen.
Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Informationen zum Widerruf finden Sie unter https://christianmessner.de/widerruf/